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Lebensqualität und gesellschaftlicher Wandel

Der Landwirtschaftsbetrieb ist ein komplexes System, in dem sich Arbeit und Familie, Produktionsmittel und Landgut, zwischenmenschlicher und marktwirtschaftlicher Austausch, technische Machbarkeit und saisonale Unwägbarkeiten durchmischen. Die Nachhaltigkeit der schweizerischen Landwirtschaft muss nicht nur wirtschaftlich und ökologisch gewährleistet sein, sondern auch die soziale Dimension und den Faktor Mensch in all seinen Entwicklungsphasen mit einschliessen.

Die AGRIDEA engagiert sich im Themenbereich «Lebensqualität und gesellschaftlicher Wandel» auf der Ebene der Unternehmen, davon ausgehend, dass ein Landwirtschaftsbetrieb nicht nur aus Maschinen und Technik besteht, sondern auch durch Frauen und Männer geprägt wird. Das Verständnis für bäuerliche Identität, für Familienkonstellationen und gesellschaftliche Positionen trägt zur Sinngebung für das Praxisverhalten und die Entscheidungsprozesse bei. Nur so kann die strategische Führung der Unternehmen optimal unterstützt werden.

Die AGRIDEA arbeitet auch auf Stufe der Regionen, wo die unterschiedlichen Haltungen der Akteure identifiziert, die vielfältigen Nutzungsformen der Landschaft analysiert und bei Entwicklungsprojekten für den ländlichen Raum gemeinschaftlich ausgehandelte Lösungen angestrebt werden.

Verantwortlich

Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailCamille Kroug und Opens window for sending emailUeli Straub

Laufende Projekte

ProjekteKurzbeschrieb

Leitet Herunterladen der Datei einPFO

Die Beteiligung von Frauen in den Vorständen landwirtschaftlicher Organisationen ist gering. Ausnahme bilden Organisationen im Bereich Direktvermarktung und Agrotourismus. Das Projekt „Partizipation von Frauen in landwirtschaftlichen Organisationen (PFO)“ soll dazu beitragen, die Beteiligung von Frauen in landwirtschaftliche Organisationen zu erhöhen. Dafür werden gemeinsam mit interessierten landwirtschaftlichen Organisationen konkrete Pilotmassnahmen für die Förderung von Frauen entwickelt und getestet.

Dauer: November 2015 bis Juli 2018

Verantwortlich: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailRuth Moser

Abgeschlos- sene Projekte

ProjekteKurzbeschrieb

TPE, Familienkris-
en
und sehr
kleine Unterneh-
men (SKU)

Dieses Projekt hatte zum Ziel, die Gründe von Brüchen in der Familiengeschichte im Kontext sehr kleiner Unternehmen besser zu verstehen sowie Eckpunkte zu Prävention und Schutz zu sammeln und negative Effekte abzuschwächen. Es wurden Werkzeuge zur Sensibilisierung und Prävention erarbeitet, sowohl zum Nutzen der Betriebsleitenden wie auch zuhanden der Fachleute, deren Aufgabe es ist, solche schwierigen Situationen zu begleiten.

FARAH

Das Projekt «Frauen in der Landwirtschaft, verantwortungsvoll und in eigenständiger Ergänzung zu den Männern» (Femmes en Agriculture Responsables et Autonomes en complémentarité avec les Hommes / FARAH) hat sich dafür eingesetzt, die Wahrnehmung und Anerkennung der Rolle der Frauen in der Landwirtschaft im Schweizerisch-Französischen Jurabogen zu verbessern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben das Projekt nach ihren eigenen Vorstellungen gestaltet, indem sie die Prioritäten und Themen gemäss ihren eigenen Interessen festlegten.

ConSoPPA

Dieses Projekt hat die Entwicklung der Landwirtschaftspolitik in der Franche-Comté, in Québec und in der französischen Schweiz verglichen und deren psychosozialen Folgen für die Milchviehhalterinnen und -halter untersucht.

PASTO

Das multidisziplinäre Projekt PASTO hat eine Form der Rindfleischproduktion geprüft, welche die Bekämpfung der Verbuschung auf Alpen unterstützt, die Schaffung von Mehrwert auf lokaler Ebene fördert und Antworten auf verschiedene gesellschaftliche Erwartungen bezüglich Landschaftspflege und Qualitätsproduktion bereit hält.

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