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Landwirtschaft, Raumentwicklung und Stadt-Land-Beziehungen

Die wachsende Urbanisierung der Schweiz hat einen zunehmenden Koordinationsbedarf zwischen den Bereichen Landwirtschaft, Natur, Landschaftsgestaltung, Freizeit, Raumplanung und Stadtentwicklung zur Folge. Zugleich bietet die Nähe zur Stadt Chancen: innovative Projekte im Bereich urbaner Landwirtschaft und neue Partnerschaften zwischen Stadt und Land. Herausforderungen sind die Integration der Landwirtschaft in Planungsprozesse und in die Raumplanung auf unterschiedlichen Stufen (Bund, Kanton, Region, Gemeinden und funktionale Räume, ländliche und städtische Zonen), unterschiedliche Nutzungsansprüche sowie die Vielfalt der involvierten Akteurinnen und Akteure.

Die AGRIDEA setzt sich in dieser Thematik mit verschiedenen Herausforderungen auseinander:

  • Aspekte der Raumplanung und Integration der Landwirtschaft in die Prozesse der Raum-/Stadtplanung
  • Multifunktionale Bodennutzung
  • Entwicklung neuer Formen der Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion mit direktem Bezug zur Stadt (Landwirtschaft und kurze Vermarktungswege)

Die AGRIDEA ist auf unterschiedlichen Ebenen aktiv:

  • Teilnahme an Studien im Bereich Raumentwicklung und urbane Landwirtschaft
  • Organisation von «Hotspots» zu offenen Fragen bei Gesetzesänderungen oder Vernehmlassungen, um die Organisationen zu unterstützen und Veränderungen zu antizipieren
  • Verbreitung und Entwicklung von Tools und Methoden, um die Landwirtschaft in Planungsprozesse zu integrieren (Landwirtschaftliche Planung, partizipative Vorgehensweise, landwirtschaftliche Gutachten in regionalen und kommunalen Planungsprozessen)

Verantwortlich

Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailRuth Moser und Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailCamille Kroug

Laufende Projekte

ProjektKurzbeschrieb
Leitet Herunterladen der Datei einAUCH (Begleitung der Studie „Urbane Landwirtschaft in der Schweiz“)


Im Rahmen der Studie sollen folgende beiden Forschungsfragen geklärt werden: Wie lässt sich urbane Landwirtschaft in der Schweiz definieren? Wie ist die urbane Landwirtschaft in die Verwaltungs-/Entscheidungsstrukturen im urbanen Raum bzw. in städtische Politiken eingebunden? AGRIDEA ist beauftragt die Studie zu begleiten, den Kontakt zu Fallbeispielen herzustellen und Workshops zu moderieren.

Leitet Herunterladen der Datei einLeitfaden Stadtentwicklung und LandwirtschaftDer Leitfaden Stadtentwicklung und Landwirtschaft richtet sich an Gemeinden, Stadt- und Raumplanungsbüros, um eine bessere Integration der Landwirtschaft in die Raumplanung ebenso wie in Stadtentwicklungs- und Infrastrukturprojekte zu gewährleisten. Ziel ist, ein vollständiges und leicht benutzbares Werkzeug anzubieten, das alle wichtigen Fragen zur Integration der Landwirtschaft in Planungsvorhaben beantwortet.

Projekte

ProjektKurzbeschrieb
Bauleitplan Nord Lausanne (VD)

Landwirtschaftliches Planungsprojekt im Kontext der Agglomerationsentwicklung, welche einen starken Druck auf landwirtschaftliche Nutzflächen ausübt. Die Ziele der Studie bestehen in der Unterstützung der Landwirtschaft, um eine objektive Wahl der sich bietenden Chancen und Einschränkungen zu treffen, die Integration der Landwirtschaft in den Planungsprozess und die nicht-landwirtschaftliche Bevölkerung zu sensibilisieren.

Verteilung lokaler Produkte und der ausweitung kurzen Vermarktungswege (GE)


Studie zur Evaluation der Möglichkeiten und möglicher durchzuführender Aktionen um die Verteilung und den Absatz lokaler Produkte, sowie der kurzen Vermarktungswege im Genfer Raum zu verstärken.

Gewächshäuser auf den Dächern

Der Landwirtschaftsdienst des Kantons Genf, möchte die Möglichkeiten der Nutzung industrieller Dachflächen, durch den Bau von Gewächshäusern abklären. Hierzu wurde ein Konsortium gegründet, um eine generelle Machbarkeit durchzuführen.

Food Urbanism Initiative Lausanne (VD)



Die Food Urbanism Initiative (FUI) hinterfragt die Wirkung der Nahrungsmittelproduktion auf die Verstädterung und Stadtplanung und analysiert architektonische und landschaftsplanerische Strategien zur Integration von Produktion, Verarbeitung, Verteilung und des Konsums in Schweizer Städten.

Fallbeispiel aus dem projekt Rethink : Peri-urbane Nahrungsmittel-Werschöpfungsketten in verschiedenen Gemeinden im Grossraum BernIn diesem Vorhaben wird die Rolle von multiaktoriellen Netzwerken und Nahrungsmittel Wertschöpfungsketten untersucht. Die steigende Anzahl von sehr unterschiedlichen urbanen und peri-urbanen Nahrungsmittel-Produktionsinitiativen spiegelt das Bedürfnis der Bevölkerung nach Nachhaltigkeit wieder. Gleichzeit entwickeln die Produzentinnen und Produzenten Kompetenzen in der Direktvermarktung, regionale Label und der Verarbeitung der Produkte. In der Fallstudie werden die Auswirkungen dieser Tendenz in verschiedener Hinsicht untersucht.
Städtische Landwirtschaftsbetriebe


Generelle Machbarkeitsstudie zur Untersuchung der In-Wert-Setzung öffentlicher Flächen durch landwirtschaftliche Nutzung in städtischen Landwirtschaftsbetrieben, die sowohl als Freizeitzonen, als auch als Zonen der nahen landwirtschaftlichen Produktion dienen.

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