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Tierwohl und Tiergesundheit

Antibiotikaresistenzen

Antibiotikaresistenzen sind kein neues Phänomen, aber sie haben in den letzten Jahren zugenommen. Sie sind die Folge eines übermässigen und oft unangemessenen Einsatzes von Antibiotika zur Behandlung von Krankheiten in der Human- und Veterinärmedizin. Die Antibiotikaresistenzen heben die Wirkung der Antibiotika auf. Auf Dauer stellen sie für die Gesundheit von Mensch und Tier eine Gefahr dar. Deshalb gilt es, Massnahmen zur Begrenzung ihres Auftretens zu treffen.

Um dieser Problematik zu begegnen, wurde die nationale Strategie gegen Antibiotika Resistenzen (StAR) 2016 ins Leben gerufen. AGRIDEA organisiert zusammen mit dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV Kurse für Multiplikatoren und hat Informationsmaterial für Berater und Landwirte zusammengestellt und an die Beratung weitergegeleitet.
Die Tierarzneimittelverordnung (TAMV) regelt die Abgabe und den Gebrauch von Antibiotika.

 

Haltung von Nutztieren

Nur ein Tier, das sich wohl fühlt, erbringt optimale Leistungen. Die Haltung von Nutztieren ist einheitlich geregelt. Die Basis bildet das Tierschutzgesetz 2005 sowie die Tierschutzverordnung 2008, welche die Umsetzung des Tierschutzgesetzes im Detail regelt. In Tierschutzkontrollhandbüchern sind Stallmasse, Auslaufgrössen, Bodenbeschaffenheit und vieles mehr für die jeweilige Tierart festgelegt.
Die AGRIDEA nimmt Aspekte des Tierschutzes in ihren Unterlagen wie Datensammlungen, Wirz-Kalender und spezifischen Merkblättern auf. Kurse im Bereich Tierschutz werden regelmässig mit dem BLV durchgeführt.

Verantwortliche

Opens window for sending emailFabienne Gresset und Opens window for sending emailSabina Graf

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