Projekte
Laufende Projekte
Analyse der Tessiner Milchmarkts (2026)
Das Projekt unterstützt die Akteure der Milchwirtschaft im Tessin dabei, eine langfristige Strategie für die Lieferkette zu entwickeln, neue Produkt- und Marktchancen zu identifizieren und die finanzielle Nachhaltigkeit des PSR BlenioPlus in Zusammenarbeit mit der BFH-HAFL neu zu bewerten. Die Produktentwicklung wird in einem zweiten Teil unter Leitung der HAFL erfolgen.
Abgeschlossene Projekte
Analyse der Schweizer Milchwirtschaft (2024)
Die Analyse gibt einen detaillierten Einblick in die Funktionsweise der Milchwirtschaft in der Schweiz geben, und zwar sowohl in Bezug auf die gewerbliche als auch auf die industrielle Verarbeitung. Die Analyse diente dem Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) als Grundlage für die Beantwortung des Postulats 22.4252 «Wettbewerbssituation im Lebensmittelmarkt» dienen. In diesem Postulat wurde eine starke Konzentration des Schweizer Lebensmittelmarktes festgestellt. Der Bundesrat wurde beauftragt, die Wettbewerbssituation auf diesem Markt zu bewerten und zu prüfen, ob Instrumente zur Erhöhung der Transparenz notwendig sind. Die vorliegende Analyse bildete die Grundlage für die Beantwortung dieser Fragen zum Milchmarkt.
Equal Profit (2023-2024)
Die Generaldirektion für Landwirtschaft, Weinbau und Veterinärwesen (DGAV) des Kantons Waadt hat 2023 das Forschungsprojekt «Transparence des coûts et marges de filières agricoles vaudoises» (Transparenz der Kosten und Margen der Waadtländer Landwirtschaftsketten) initiiert. In Partnerschaft mit dem Startup Equal Profit und der AGRIDEA führte die Universität Lausanne dieses Projekt durch. Es zielte darauf ab, für 12 Produkte, die vollständig auf Waadtländer Boden hergestellt werden, die Kosten zu analysieren, die von den Akteuren der Wertschöpfungskette getragen werden. Die AGRIDEA stellte den Kontakt zu den Akteuren der Wertschöpfungskette her und sorgte für den Erfahrungsaustausch über die Ergebnisse des Projekts.
Analyse von landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten Kanton Waadt (2022-2023)
Ziel dieser Arbeit war es, eine Bilanz der Entwicklungen zu ziehen, die die Wertschöpfungskettenin den letzten zehn Jahren vollzogen haben, und künftige Trends aufzuzeigen, insbesondere im Zusammenhang mit Innovationen und klimatischen Herausforderungen. Die Analyse der Wertschöpfungsketten basiert auf einer statistischen und informativen Recherchearbeit, die durch Interviews mit den wichtigsten Akteuren der betreffenden kantonalen Wertschöpfungsketten ergänzt wurde (insgesamt wurden etwa 80 Interviews durchgeführt). Diese kombinierten Informationsquellen ermöglichten es, die Produktions-, Verarbeitungs- und Vertriebsstrukturen jeder Wertschöpfungskette zu beschreiben, eine Karte pro Wertschöpfungskette zu erstellen und die von den Fachleuten wahrgenommenen Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken hervorzuheben. Abschliessend wurden strategische Achse mit Entwicklulngspotenzial vorgeschlagen.
Zusammenfassung Pflanzenbau (F)
Zusammenfassung Tierproduktion (F)
Markstudie im Rahmen des Projekts «Offensive Spezialkulturen» (2021-2022)
Mit diesem Projekt will der Kanton Luzern attraktive Alternativen zur Tierhaltung schaffen, um Tierhaltungsbetriebe und Emissionen zu reduzieren. Das Ziel dieses Projekts lag darin, das Potenzial verschiedener Spezialkulturen als Alternative zur Tierhaltung zu prüfen. Mittels Interviews bei verschiedenen Marktteilnehmern in der Region Luzern/Zentralschweiz wurden die Kulturen mit dem grössten Marktpotenzial ausgewählt. Mit diesen Kulturen führte die ZHAW anschliessend eine Standortanalyse durch und ermittelte unter verschiedenen Klimaszenarien welche Kulturen insgesamt am meisten Potenzial für die Region haben. Im anschliessenden Förderprogramm wird deren Anbau auf Pilotbetrieben unterstützt.
Wein der Zukunft (2019-2021)
Beratungsprojekt "Integration pilzwiderstandsfähiger Rebsorten in das Schweizer Weinsortiment"
Beratungsprojekt «Höhere Wertschöpfung für Produkte aus Biodiversitätsförderflächen» (2018)
Das vom BLW finanzierte Beratungsprojekt «Höhere Wertschöpfung für Produkte aus Biodiversitätsförderflächen» sollte einen Beitrag leisten zum Ziel, die Verwertungs- und Vermarktungspotentiale von Produkten der Biodiversitätsförderflächen aufzuzeigen. Dazu wurden zwei Fallstudien erarbeitet.
Projektleiterin: Barbara Weiss, AGRIDEA, Autor der Fallstudien: Alfred Bänninger, AGRIDEA
Fallstudie: Marktpotential von Heu extensiv genutzter Wiesen (Ökoheu)
- Fallstudie Marktpotential von Ökoheu (pdf)
- PPT-Präsentation Marktpotential Ökoheu (pdf)
- PPT-Presentation FR-Etude Foin Eco 2018-04-05 (pdf)
Fallstudie: Potentialanalyse Kirschensaft-Getränke aus Hochstammkirschen
Ältere Projekte
Wertverteilung in der Wertschöpfungskette (2017)
Studie Cerqual – Modul Wertschöpfungsketten (2016-2020)
Bericht Modul Wertschöpfungsketten
Studie «Agriculture genevoise 2030» – Modul Wertschöpfungsketten (2016)
Bericht Modul Wertschöpfungsketten (F)
Inwertsetzung der landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten im Kanton Freiburg – FILAGRO Freiburg (2015-2016)
Teilbericht «Rind- und Schweinefleisch» (F)
Rethink (2014-2015)
Studie zum Schlachtbedarf von Genf und seiner Region (2014)
Der Bericht (F) ist online verfügbar
Preisbildung in den landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten der Region Genfersee (2012)
Inwertsetzung der landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten im Kanton Waadt– FILAGRO Vaud (2009-2011)
Die Kenntnisse und das Verständnis von Konsummustern, Marktmechanismen und Abläufen innerhalb der Wertschöpfungsketten sind eine Notwendigkeit für Beratungspersonen, Landwirt/innen, landwirtschaftliche Organisationen und kantonale Behörden. Sowohl kurzlebige Trends wie langfristige strukturelle Entwicklungen spielen eine Rolle. Die AGRIDEA hat wertvolle Instrumente zur Entscheidungshilfe entwickelt, um ihre Partnerorganisationen zu unterstützen.
Analyse von Wertschöpfungsketten
Damit Projektträger fundierte strategische Entscheidungen treffen und ihre Projekte auf einer soliden Basis planen können, verfügt die AGRIDEA über langjährige und erprobte Erfahrung in der Analyse von Wertschöpfungsketten und Märkten. Jede Analyse wird spezifisch auf die betreffende Wertschöpfungskette zugeschnitten und umfasst eine umfassende Bestandsaufnahme, die durch vertiefende Interviews ergänzt wird. Die relevanten strategischen Handlungsfelder sowie die vom Kunden bzw. Projektinitiator gewünschte Unterstützung werden in einem partizipativen Prozess gemeinsam mit Fachpersonen der jeweiligen Branche definiert.
Um Wertschöpfungsketten sowohl für Fachleute als auch für externe Zielgruppen verständlich darzustellen, hat die AGRIDEA Wertschöpfungskarten entwickelt, die auf unterschiedlichen räumlichen Ebenen (kantonal, regional, national) erstellt werden können. Der umfassende und systematische Charakter dieser Karten ermöglicht es, Wertschöpfungsketten miteinander zu vergleichen – etwa die Milchwirtschaft verschiedener Kantone – oder Entwicklungen über die Zeit hinweg sichtbar zu machen.
Die AGRIDEA versteht die Analyse von Wertschöpfungsketten als einen partizipativen und iterativen Prozess. Wir begleiten diesen Prozess umfassend und unterstützen die Entwicklung individueller, spezifischer und praxisorientierter Lösungen.
Wiederkehrende Weiterbildung
Kurs Herausforderungen im Schweizer Milchmarkt
Der regelmässig durchgeführte Kurs bietet einen Überblick zu aktuellen Trends in der Milchverarbeitung und im Milchmarkt. Die Akteure der Schweizer Milchproduktion und des Milchmarktes präsentieren Informationen über aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Massnahmen im Milch- und Käsemarkt. Die Teilnehmenden können ihre Fragen mit den Experten diskutieren und ihre Erfahrungen einbringen.