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Differenzierung und Vermarktung

Qualität und Produktedifferenzierung sind grundlegend für die Schaffung von Mehrwert und daher eine zentrale Strategie für die Zukunft der Schweizer Agrarmärkte. Weiterhin muss der geschaffene Mehrwert den Konsumentinnen und Konsumenten kommuniziert werden und sich positiv auf die Verkaufsmengen auswirken.

Eine wachsende Anzahl von Wertschöpfungsketten entwickelt marktfähige Projekte und/oder differenzierte Produkte die ökologisch, sozial und ethisch nachhaltig sind. Die AGRIDEA bietet den Bauernfamilien, ihren Organisationen sowie den Beratungsorganisationen angepasste Werkzeuge und eine angemessene Vorgehensweise für die Vermarktung der Produkte.

Die AGRIDEA bietet Dokumentation, Beratung und Bildung zur Konzeption von Projekten, welche ein Label oder Initiativen mit Nachhaltigkeitsversprechen zum Gegenstand haben (förderungswürdig als Projekt zur regionalen Entwicklung (PRE) oder nach der Verordnung über die Förderung von Qualität und Nachhaltigkeit in der Land- und Ernährungswirtschaft (QuNaV) .

Swissness

Der Wert von «Swissness», als Grundlage für die Vorliebe und Zahlungsbereitschaft der Schweizer Konsumenten für Produkte aus den schweizerischen landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten, hat sich zu einem entscheidenden Aspekt entwickelt, wie die neue Gesetzgebung Swissness belegt. Diese definiert die Kriterien die erfüllt werden müssen damit das Schweizer Kreuz auf einem Produkt angebracht werden kann.

Addendum zum landwirtschaftlichen Merkblatt der AGRIDEA (französisch) von 2010

Artikel (französisch):

 

Ursprungsbezeichnungen "Berg" und "Alp"

Im Rahmen des Projekts ALPFUTUR  das von der WSL (Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft) koordiniert wurde, beteiligte sich die AGRIDEA am Teilprojekt ALPPRODUKTE (französisch) welches sich mit Produkten und Dienstleistungen von der Alp befasst. Die AGRIDEA hat eine Konsumentenstudie durchgeführt, um die Wahrnehmung der Konsumenten bei Alpkäse zu ermitteln.

Link : Berg- und Alp-Verordnung, BAlV

Entwicklung von differenzierten graslandbasierten Produkten

Die Futterzusammensetzung für Vieh beeinflusst die Qualität der Endprodukte, sowohl von Fleisch- als auch Milchprodukten. Deshalb ist es von Interesse den Anteil betriebseigener Graslandflächen möglichst hoch zu halten und somit auf den Konsumenten ausgerichtete Differenzierungsansätze und Massnahmen entwickeln zu können.
 
Im Rahmen der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit führt AGRIDEA ein Projekt in Rumänien zur Aufwertung von Landwirtschaftsprodukten aus Flächen mit hohem ökologischem Wert (HNV) durch. Bericht in Englisch. Weiterhin entwickelt AGRIDEA verschiedene Projekte und Dokumente (Beispiel auf Französisch) zu dieser Thematik in der Schweiz.

 

Produktelabel für Schweizer Pärke

Heut vergeben 10 Pärke von nationaler Bedeutung das Label « Parkprodukt » an über 40 Dienstleister. AGRIDEA unterstützt die Parkträgerschaften sowie die Vertreter der Landwirtschafts- und Lebensmittelbranche beim Zertifizierungsprozess.
Als Beispiele der Park Diemtigtal und der Park Jura Vaudois.
Link : Richtlinie zur Verleihung und Verwendung des Produktelabels

 

Regionale Vertragslandwirtschaft

Die Konsumenten verlangen Alternativen zu anonymen Produkten aus dem Grosshandel. Sie wollen den Ursprung Ihrer Nahrungsmittel kennen und fordern höhere Qualität. Auch die Produzenten haben grosses Inte-resse an gesichertem Absatz zu fairen Preisen.

Im Rahmen des Partnerschafts-Projekts Schweiz-Ungarn, beteiligte sich AGRIDEA an der Erarbeitung der Broschüre „RVL-Konsumenten und Bauern arbeiten zusammen“, in der die wesentlichen Aspekte und Schritte beim Aufbau einer RVL-Initiative beschrieben sind.

 

Die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Stufen der Agrar- und Lebensmittel-Wertschöpfungsketten und die Innovation sind wichtige Themen für die Zukunft der Landwirtschaft. AGRIDEA begleitet die verfügbaren Programme des Bundesamtes für Landwirtschaft und fördert den Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den beteiligten Akteuren.

 

QuNaV und AgrIQnet

Die Verordnung über die Förderung von Qualität und Nachhaltigkeit (QuNaV) bietet Mitgliedern einer Wertschöpfungskette die Möglichkeit gemeinsam „Innovative Projekte“ oder „Produktionsstandards“ zu entwickeln. Der Bund kann solche gemeinschaftliche Massnahmen von Produzenten, Verarbeitern oder Händlern ko-finanzieren, wenn sie die Wertschöpfung erhöhen und zur Verbesserung oder Sicherung der Qualität und Nachhaltigkeit von Produkten und Prozessen beitragen.

AgrIQnet will innovative Projekte die sich positiv auf die Wertschöpfung in der Landwirtschaft auswirken, zielgerichtet unterstützen. Die Projekteingabe dazu ist relativ einfach. Landwirte und Bäuerinnen erhalten die Möglichkeit sowohl Projektabklärungen als auch die Entwicklung und Realisierung von Innovationen finanziell unterstützen zulassen.

AGRIDEA bietet in Zusammenarbeit mit den BLW-Verantwortlichen regelmässig einen Kurs sowie Coachingleistungen für QuNaV- und AgrIQnet-Projekte an.

Ansprechpartner in der Deutschschweiz:  Alfred Bänninger