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Wertschöpfungsketten

Die Inwertsetzung von Produkten ist untrennbar mit den Governance Mechanismen der Lebensmittelproduktions-Wertschöpfungsketten verbunden. Die Kenntnisse und das Verständnis von den Abläufen innerhalb der Wertschöpfungsketten, vom Informations- und Warenfluss auf verschiedenen territorialen Ebenen, ist eine Notwendigkeit für Berater, Bauern, landwirtschaftliche Organisationen, aber auch für die Kantone um ihre kantonale Politik zur Förderung der Landwirtschaft entsprechend ausrichten zu können. AGRIDEA hat wertvolle Entscheidungshilfeinstrumente entwickelt.  

 

GUB (AOP) / GGA (IGP) und Regionalprodukte

AGRIDEA trägt zur Steigerung des Mehrwerts für ProduzentInnen und KonsumentInnen bei indem die Glaubwürdigkeit und die Förderung von Labels gestärkt werden. AGRIDEA verfügt über ausgezeichnete Erfahrungen und Kompetenzen im Bereich geografischer Herkunftsbezeichnungen und Regionalprodukte, dank der langjährigen Zusammenarbeit mit den Akteuren der Wertschöpfungsketten und den Dachorganisationen von Qualitätsprodukten einerseits, ihrer profunden Kenntnisse der Marktmechanismen und der geltenden Gesetzgebung andererseits.

Dieses Know-how setzt sie in der Schweiz und im Ausland in Form von verschiedenen Dienstleistungen ein:

  • Organisation von Kursen und Austauschforen zur Qualifikation von Produkten: Studienreisen um den Erfahrungsaustausch rund um die Vermarktung und die Positionierung von Produkten mit Qualitätsgütesiegeln zu fördern; Kurse zu relevanten Themen im Bereich geschützter Ursprungsbezeichnungen (GUB) und geschützter geografischer Angaben (GGA), z.B. Aufbau, Rolle und Funktion des schweizerischen GUB-GGA Systems, etc.
  • Umsetzung von Forschungs-und Entwicklungsprojekten und prozessbegleitende Beratung von Massnahmen zur Differenzierung von Produkten verschiedener Wertschöpfungsketten.
  • Unterstützung beim Aufbau von Wertschöpfungsketten mit hohem Markt- und Wertschöpfungspotential mittels partizipativer Prozesse und gemeinsamer Vorhaben. 
  • Anpassung/ Weiterentwicklung von Methoden zur Erhebung der territorialen Auswirkungen von Produkten mit spezifischem Versprechen zur Herkunft und Qualität (insbesondere GUB/GGA-Produkte)
  • Beobachtung der Entwicklung von gesetzlichen Grundlagen (GUB/GGA und Schweizer Regionalmarken), Branchen- und Dachorganisationen; Aktualisierung und Entwicklung von Publikationen (Merkblätter, u.a.).

AGRIDEA verfügt über ausgezeichnete Erfahrungen und Kompetenzen im Bereich geografischer Herkunftsbezeichnungen und Regionalprodukte.

GUB-GGA und Regionalprodukte

Regionalprodukte („produits du terroir“ in der Westschweiz) erfreuen sich bei den KonsumentInnen steigender Beliebtheit. Heutzutage sind knapp 10‘000 Produkte nach den Richtlinien der Schweizer Regionalmarken zertifiziert, welche die regionale Herkunft der Produkte garantiert. AGRIDEA war am Prozess der Entwicklung der nationalen Richtlinien für Regionalmarken beteiligt und kooperiert mit den regionalen und überregionalen Markenorganisationen, die im Verein Schweizer Regionalprodukte vereinigt sind.
Die GUB und GGA Produkte als Teil der „produits du terroir“, verdanken ihre Qualität und Haupteigenschaften ebenfalls ihrer geografischen Herkunft. Sie zeichnen sich durch ihre Eintragung in das öffentliche Register der Ursprungsbezeichnungen (GUB/AOP) und geografischen Angaben (GGA/IGP) aus, welches sie gegen unlauteren Wettbewerb und Missbrauch des Namens schützen. Seit dem Inkrafttreten der GUB/GGA-Verordnung in der Schweiz am 28. Mai 1997, ist die Anzahl der im Register der Ursprungsbezeichnungen und geografischen Angaben geschützten Produkte deutlich gestiegen. Ihren wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und ökologischen Wert zu verteidigen, ist ein von der AGRIDEA, dem BLW und der Schweizerischen Vereinigung der AOP/IGP gemeinsam verfolgtes Ziel und eine geteilte Vision. Hierzu muss deren Ruf und deren Anerkennung bei den KonsummentInnen gestärkt werden über konsistente Qualität, ein kohärentes Auftreten, eine einheitliche Kommunikation und effiziente Kontrollen.

 

Kulinarisches Erbe der Schweiz

Das Inventar des Kulinarischen Erbes der Schweiz (2005-2008) ist ein unersetzlicher Reichtum an Wissen über traditionelle Lebensmittel, deren Eigenschaften, Geschichte und Herstellungsverfahren. In 4 jähriger Forschungsarbeit wurden mehr als 400 Produkte erfasst und beschrieben, darunter alle Schweizer GUB/GGA-Produkte sowie eine grosse Anzahl von Regionalprodukten. Die Datenbank der Produkte mit Hintergrundwissen zum Inventar und dem Verein „Kulinarisches Erbe der Schweiz“ ist auf dem Internet verfügbar. AGRIDEA, die zu den Gründungsmitgliedern des Vereins zählt, unterstützt diesen seit Beginn mit beratenden und finanziellen Leistungen, insbesondere mit der Führung der Geschäftsstelle und als Mitglied im Vorstand.

In der Schweiz

Studienreise: Qualitätspolitik und regionale Spezialitäten entdecken

Diese jährlich angebotene Studienreise dient dem Erfahrungsaustausch rund um Qualitätsprodukte und deren Absatz- und Förderungspolitik und bietet den TeilnehmerInnen die Möglichkeit die GUB/GGA-Systeme und Verfahren in anderen Kontexten zu entdecken und besser zu verstehen.
Das Programm der letzten 2 Jahre : 2015 ; 2016. Das Reisetagbuch (französisch): 2015

Verantwortliche: Astrid Gerz

 

Netzwerk REGAL – Netzwerk zum Austausch über Nahrungsmittelregionen (Réseau d’échanges des géographies de l’alimentation)

Seit der Gründung des Netzwerks REGAL im Jahr 2004, betreut die AGRIDEA dieses schweizerische Netzwerk das sich schwerpunktmässig mit Themen der Agrar- und Ernährungswirtschaft auseinandersetzt, wobei der Fokus auf Produkten und Initiativen mit starkem Bezug zu Regionalität und Wertsteigerung sowie auf den entsprechenden Politiken zur Qualitätsförderung, liegt. Konkret beinhaltet dies Produkte mit GUB (AOP) und GGA (IGP), regionale und lokale Spezialitäten, das Inventar des kulinarischen Erbes der Schweiz und Initiativen der Regionalen Vertragslandwirtschaft (RVL). Die Themen werden mit interdisziplinären Ansätzen erörtert und erforscht (auf den Gebieten der Geographie, Ökonomie, Ethnologie, Politologie usw.). Es werden zum einen die Bereiche Produkte und Wertschöpfungsketten behandelt und zum anderen das institutionelle Umfeld betrachtet.

Netzwerk REGAL

Verantwortliche: Astrid Gerz

 

Verein Kulinarisches Erbe der Schweiz

Die AGRIDEA führt seit 2009 die Geschäftsstelle des Vereins kulinarisches Erbe der Schweiz. Ausser diesem Auftrag ist sie ebenfalls mit den Koordinationsaufgaben des Projekts „Fertigstellung des Inventars Kulinarisches Erbe der Schweiz“ betraut, ein vom BLW kofinanziertes Projekt mit einer Laufzeit von 2 Jahren (12/2014-12/2016).

Verantwortliche: Astrid Gerz

 

Projekt «Kulinarisches Erbe und GUB/GGA »

AGRIDEA hat eine Studie zum GUB/GGA-Potential von Produkten im Inventar des Kulinarischen Erbes durchgeführt. Eine hierfür speziell entwickelte Analysemethode, ermöglichte es die im Inventar des Kulinarischen Erbes der Schweiz enthaltenen 400 Produktfiche unter die Lupe zu nehmen.
Diese aufwändige Studie hat belegt, dass weitere Produkte das Eignungspotential haben für eine Registrierung als AOP oder IGP, insbesondere Produkte in der Kategorie Backwaren. Der Link zum Bericht in Französisch: hier.
In der UFA-REVUE 2/2013 publizierter Artikel zum Projekt hier.

 

In Ausland

Projekt GA (geografische Angaben) in Rumänien

Im Rahmen eines Projekts, das von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), Schweiz-Rumänien Kooperationsprogramm, finanziert wird, unterstützt AGRIDEA die rumänische NGO ADEPT und das rumänische Landwirtschaftsamt in der Entwicklung von AOP in Rumänien: Verbreitung des Konzepts AOP, Stärkung der Dienstleistungen, die vom Landwirtschaftsamt und dessen Regionalbehörden angeboten werden, Aus- und Weiterbildung der Akteure in den Wertschöpfungsketten.

Dieses Projekt begann in 2013 und endet in 2016. AGRIDEA hat die Kompetenzen und Erfahrungen um weitere Projekte dieser Art durchzuführen.

Verantwortliche: Magali Estève

Das Merkblatt "Territoriale Auswirkungen von GUB – GGA: Eigenschaften und territoriale Auswirkungen von Produkten mit geschützten Herkunftsbezeichnungen GUB (AOP) – GGA (IGP)" liefert einen Überblick über die wesentlichen Ergebnisse der in der Schweiz und in Frankreich durchgeführten Studien zum wirtschaftlichen Mehrwert von Produkten mit "geografischer Angabe" sowie zu positiven sozialen und ökologischen Auswirkungen.

 

Publikationen

Differenzierung und Vermarktung

Qualität und Produktedifferenzierung sind grundlegend für die Schaffung von Mehrwert und daher eine zentrale Strategie für die Zukunft der Schweizer Agrarmärkte. Weiterhin muss der geschaffene Mehrwert den Konsumentinnen und Konsumenten kommuniziert werden und sich positiv auf die Verkaufsmengen auswirken.

Eine wachsende Anzahl von Wertschöpfungsketten entwickelt marktfähige Projekte und/oder differenzierte Produkte die ökologisch, sozial und ethisch nachhaltig sind. Die AGRIDEA bietet den Bauernfamilien, ihren Organisationen sowie den Beratungsorganisationen angepasste Werkzeuge und eine angemessene Vorgehensweise für die Vermarktung der Produkte.

Die AGRIDEA bietet Dokumentation, Beratung und Bildung zur Konzeption von Projekten, welche ein Label oder Initiativen mit Nachhaltigkeitsversprechen zum Gegenstand haben (förderungswürdig als Projekt zur regionalen Entwicklung (PRE) oder nach der Verordnung über die Förderung von Qualität und Nachhaltigkeit in der Land- und Ernährungswirtschaft (QuNaV) .

Swissness

Der Wert von «Swissness», als Grundlage für die Vorliebe und Zahlungsbereitschaft der Schweizer Konsumenten für Produkte aus den schweizerischen landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten, hat sich zu einem entscheidenden Aspekt entwickelt, wie die neue Gesetzgebung Swissness belegt. Diese definiert die Kriterien die erfüllt werden müssen damit das Schweizer Kreuz auf einem Produkt angebracht werden kann.

Addendum zum landwirtschaftlichen Merkblatt der AGRIDEA (französisch) von 2010

Artikel (französisch):

 

Ursprungsbezeichnungen "Berg" und "Alp"

Im Rahmen des Projekts ALPFUTUR  das von der WSL (Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft) koordiniert wurde, beteiligte sich die AGRIDEA am Teilprojekt ALPPRODUKTE (französisch) welches sich mit Produkten und Dienstleistungen von der Alp befasst. Die AGRIDEA hat eine Konsumentenstudie durchgeführt, um die Wahrnehmung der Konsumenten bei Alpkäse zu ermitteln.

Link : Berg- und Alp-Verordnung, BAlV

Entwicklung von differenzierten graslandbasierten Produkten

Die Futterzusammensetzung für Vieh beeinflusst die Qualität der Endprodukte, sowohl von Fleisch- als auch Milchprodukten. Deshalb ist es von Interesse den Anteil betriebseigener Graslandflächen möglichst hoch zu halten und somit auf den Konsumenten ausgerichtete Differenzierungsansätze und Massnahmen entwickeln zu können.
 
Im Rahmen der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit führt AGRIDEA ein Projekt in Rumänien zur Aufwertung von Landwirtschaftsprodukten aus Flächen mit hohem ökologischem Wert (HNV) durch. Bericht in Englisch. Weiterhin entwickelt AGRIDEA verschiedene Projekte und Dokumente (Beispiel auf Französisch) zu dieser Thematik in der Schweiz.

 

Produktelabel für Schweizer Pärke

Heut vergeben 10 Pärke von nationaler Bedeutung das Label « Parkprodukt » an über 40 Dienstleister. AGRIDEA unterstützt die Parkträgerschaften sowie die Vertreter der Landwirtschafts- und Lebensmittelbranche beim Zertifizierungsprozess.
Als Beispiele der Park Diemtigtal und der Park Jura Vaudois.
Link : Richtlinie zur Verleihung und Verwendung des Produktelabels

 

Regionale Vertragslandwirtschaft

Die Konsumenten verlangen Alternativen zu anonymen Produkten aus dem Grosshandel. Sie wollen den Ursprung Ihrer Nahrungsmittel kennen und fordern höhere Qualität. Auch die Produzenten haben grosses Inte-resse an gesichertem Absatz zu fairen Preisen.

Im Rahmen des Partnerschafts-Projekts Schweiz-Ungarn, beteiligte sich AGRIDEA an der Erarbeitung der Broschüre „RVL-Konsumenten und Bauern arbeiten zusammen“, in der die wesentlichen Aspekte und Schritte beim Aufbau einer RVL-Initiative beschrieben sind.

 

Die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Stufen der Agrar- und Lebensmittel-Wertschöpfungsketten und die Innovation sind wichtige Themen für die Zukunft der Landwirtschaft. AGRIDEA begleitet die verfügbaren Programme des Bundesamtes für Landwirtschaft und fördert den Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den beteiligten Akteuren.

 

QuNaV und AgrIQnet

Die Verordnung über die Förderung von Qualität und Nachhaltigkeit (QuNaV) bietet Mitgliedern einer Wertschöpfungskette die Möglichkeit gemeinsam „Innovative Projekte“ oder „Produktionsstandards“ zu entwickeln. Der Bund kann solche gemeinschaftliche Massnahmen von Produzenten, Verarbeitern oder Händlern ko-finanzieren, wenn sie die Wertschöpfung erhöhen und zur Verbesserung oder Sicherung der Qualität und Nachhaltigkeit von Produkten und Prozessen beitragen.

AgrIQnet will innovative Projekte die sich positiv auf die Wertschöpfung in der Landwirtschaft auswirken, zielgerichtet unterstützen. Die Projekteingabe dazu ist relativ einfach. Landwirte und Bäuerinnen erhalten die Möglichkeit sowohl Projektabklärungen als auch die Entwicklung und Realisierung von Innovationen finanziell unterstützen zulassen.

AGRIDEA bietet in Zusammenarbeit mit den BLW-Verantwortlichen regelmässig einen Kurs sowie Coachingleistungen für QuNaV- und AgrIQnet-Projekte an.

Ansprechpartner in der Deutschschweiz:  Alfred Bänninger

Agrar- und Lebensmittelmärkte

Die Vermarktung spielt eine immer wesentlichere Rolle für das Einkommen der Bauernfamilien. Die BeraterInnen, Bäuerinnen und Bauern benötigen fundierte Informationen zur Funktionsweise der Märkte. Es geht darum, das Verständnis der Marktmechanismen zu vertiefen, um Entwicklungen vorauszusehen und Entscheidungsprozesse zu verbessern.

Die AGRIDEA verarbeitet die von den Marktbeobachtungsstellen gesammelten Informationen und Daten mit Blick auf die Zukunft. Dementsprechend werden vorrangig langfristige, strukturelle Entwicklungen beleuchtet anstatt kurzfristige, konjunkturelle Schwankungen. Seit der Marktliberalisierung mit der EU in 2007 und der Aufhebung der Milchkontingentierung in 2009 ist der Milchmarkt äusserst instabil. Der Schweizer Milchmarkt steht unter dem Einfluss des Europäischen Marktes und der starke Schweizer Franken gegenüber dem Euro ist eine Herausforderung für den Käseexport. In der Schweiz ist die produzierte Milchmenge kontinuierlich gestiegen, der Milchmarkt ist heute gesättigt. Infolgedessen ist das Angebot an Industriemilch für den Export zu hoch und die entsprechenden Produktionspreise zu niedrig.

AGRIDEA ist bestrebt die Mechanismen der Festlegung der Milchpreise in der Schweiz transparenter zu machen, wobei es verschiedene Wege, mit unterschiedlicher Dynamik gibt um die Milch zu verarbeiten und aufzuwerten.

Wein der Zukunft (2019)

Integration pilzwiderstandsfähiger Rebsorten in das Schweizer Weinsortiment

Zum Projekt

 

Wertverteilung in der Wertschöpfungskette (2017)

Die Studie wurde vom 1. Dezember 2016 bis 30. Juni 2017 im Auftrag des Bundesamtes für Landwirtschaft durchgeführt. Der Hauptzweck der Studie ist das Verständnis der Mechanismen, die der Wertverteilung in der Wertschöpfungskette zugrunde liegen. Es sollen Voraussetzungen identifiziert werden, die einen Rücklauf des kommerziellen Werts von Endprodukten zu den landwirtschaftlichen Produzenten begünstigen, damit dieser dem landwirtschaftlichen Einkommen zugutekommt.

Schlussbericht  

 

Preisbildung in den landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten der Region Genfersee

Die Studie wurde für die “Vereinigung der Landwirtschaftskammern rund um den Genfersee“ durchgeführt. Ziel war es die Mehrwert-Verteilung für verschiedene Produkte (Milchprodukte, Gemüse, Obst, Brot) die über verschiedene Absatzkanäle vermarktet werden (Grossverteiler, Detailhandel, Direktvermarktung) zu analysieren. Diese Studie zeigt auf wie sich die Produkt-differenzierung auf die Mehrwert-Verteilung zwischen Produzenten, Verarbeitern und Verteilern auswirkt. Sie unterstreicht ebenfalls die Bedeutung von Transparenz bezüglich des Mehrwert-Rücklaufs an die Produzenten. Die Broschüre, richtet sich an die Akteure der Wertschöpfungsketten (Produzenten, Verarbeiter, Verteiler) sowie an Politiker, Konsumentenverbände, Landwirtschaftsberater und Lehrkräfte. Die elektronische Version kann hier (in Französisch) heruntergeladen werden. Der vollständige Bericht steht in Französisch zur Verfügung.

 

Beratungsprojekt 'Höhere Wertschöpfung für Produkte aus Biodiversitätsförderflächen'  

Das vom BLW finanzierte Beratungsprojekt „Höhere Wertschöpfung für Produkte aus Biodiversitätsförderflächen“ will einen Beitrag leisten zum Ziel, die Verwertungs- und Vermarktungspotentiale von Produkten der Biodiversitätsförderflächen aufzuzeigen. Dazu wurden zwei Fallstudien erarbeitet. Projektleiterin: Barbara Weiss, AGRIDEA, Autor der Fallstudien: Alfred Bänninger, AGRIDEA 

Fallstudie: Marktpotential von Heu extensiv genutzter Wiesen (Ökoheu)

Fallstudie: Potentialanalyse Kirschensaft-Getränke aus Hochstammkirschen

 

Merkblätter Wertschöpfungskette Schweizer Milch

Das Merkblatt „Die Milchpreisbildung in der Schweiz“, 2014, soll den landwirtschaftlichen Beratern eine Hilfestellung bieten, um die Entwicklung der Milch-Produzentenpreise in jedem Segment besser voraussehen zu können. In diesem Zusammenhang ist auch das Merkblatt „Wertschöpfungskette Schweizer Milch“, 2018, relevant, welches als Hilfestellung für die landwirtschaftliche Beratung und Bauern gedacht ist. Es zeigt aktuelle Trends und Eckdaten zur Situation auf dem Schweizer Milchmarkt auf.

 

Nützliche Links

Kurs Herausforderungen im Schweizer Milchmarkt

In der Deutschschweiz wird regelmässig ein Kurs „Herausforderungen im Schweizer Milchmarkt“ angeboten, der einen Überblick zu aktuellen Trends in der Milchverarbeitung und im Milchmarkt bietet. Die Akteure der Schweizer Milchproduktion und des Milchmarktes liefern Informationen über aktuellen Entwicklungen, Herausforderungen und Lösungsansätze (Strategien, Massnahmen) im Milch- und Käsemarkt. Die Teilnehmenden können ihre Fragen mit den Experten diskutieren und ihre Erfahrungen einbringen.

Gemeinschaftsgastronomie

Schweizweit verpflegen sich jeden Tag nahezu eine Million Menschen in Mensen und Kantinen. AGRIDEA will den regionalen Lebensmittel-Einkauf der Gemeinschaftsgastronomie thematisieren und fördern. Im Hinblick auf die zu erwartenden Nutzen, ist es wichtig, dass Entscheidungsträger, insbesondere von öffentlichen Institutionen, eine nachhaltige Beschaffungsstrategie für regionale Produkte entwickeln. Die Produktion muss sicherstellen, dass das gewünschte regionale und saisonale Angebot verfügbar ist.

Eine Erhöhung des Anteils regionaler Produkte in der Gemeinschaftsgastronomie schafft auf den folgenden regionalen Ebenen Mehrwert:

  • In der Produktion durch Verbesserung der Absatzkanäle und Wertschöpfung für regionale Produzenten und Verarbeiter;
  • Für die KonsumentInnen durch eine gesunde Ernährung mit frischen Lebensmitteln;
  • In der Gesellschaft durch eine geringere Umweltbelastung infolge kurzer Transportwege und geringerer Lebensmittelverluste.

Dies kann durch Sensibilisierung, Weiterbildung und Information der betroffenen Akteure sowie durch Kooperation über Plattformen und das Bereitstellen geeigneter Instrumente für regionale Beschaffungsstrategien erreicht werden.

In der Deutschschweiz wird die Thematik von der AGRIDEA, zusammen mit weiteren kompetenten Partnern, mit geeigneten Projekten zur Analyse, Sensibilisierung und Weiterbildung vorangetrieben.

 

Metropolitanraum Zürich

PHR-Projekt „Förderung nachhaltiger und vermehrt regionaler Versorgung in der Verpflegung der Gemeinschaftsgastronomie“ Metropolitanraum Zürich.

Regionale Produkte in der Gemeinschaftsgastronomie

Diese Studie zeigt die verschiedenen Beschaffungsstrategien der Gemeinschaftsgastronomiebetriebe der öffentlichen Hand in den sechs Westschweizer Kantonen auf und nimmt Bezug auf die unterschiedlichen Typen von Institutionen. Sie gibt ein besseres Verständnis über Beschaf-fungsstrategien von regionalen Produkten für die Küchen und zeigt Handlungsstrategien auf der Grundlage von Bestandsaufnahmen auf.

Synthese zu den durchgeführten Studien in den sechs Westschweizer Kantonen (lediglich französische Version verfügbar) :

Synthese

 

Die kantonale Studie (in Französisch) für den Kanton Waadt (November 2012)

Die kantonale Studie (in Französisch) für den Kanton Waadt (November 2012)  liefert eine detaillierte Übersicht über die Situation der im Kanton Waadt existierenden Beschaffungsstrategien der Gemeinschaftsgastronomiebetriebe der öffentlichen Hand.  

Kantonale Studie (in Französisch)

Verantwortliche: Astrid Gerz, Alfred Bänninger

 

Seminar zum Erfahrungsaustausch im Bereich Gemeinschaftsgastronomie

Der regelmässig stattfindende Kurs „Mehr regionale Produkte in Kantine und Mensa“ gibt Einblick in aktuelle Entwicklungen bei der regionalen Versorgung der Gemeinschaftsgastronomie, stellt erfolgreiche Beispiele vor und ermöglicht den Erfahrungsaustausch unter Akteuren der Gemeinschaftsgastronomie. Aktuelle Themen werden in Workshops vertieft.

Mehr lokale Produkte in der Gemeinschaftsgastronomie; Argumente die überzeugen!

Den Anteil lokaler Produkte in der Gemeinschaftsgastronomie erhöhen, bringt verschiedene Vorteile mit sich, die von Auftraggebern, Küchenchefs und Einkaufsleitern im Rahmen der von AGRIDEA durchgeführten interkantonalen Studie genannt wurden (Réviron et al, 2012). Das vorliegende Dokument zeigt die erwarteten Vorteile und Nutzen auf. Darüber hinaus beantwortet es Fragen die von Institutionen die dieses Konzept umsetzen möchten, häufig gestellt werden.

Dokument

 

Mehr lokale Produkte in der Gemeinschaftsgastronomie : Organisieren mittels Plattformen

Die Beschaffung von lokalen Produkten in der Gemeinschaftsgastronomie bietet eine grosse Chance für die Erhaltung und Förderung der lokalen Landwirtschaft und regionaler Wertschöpfungsketten. Eine funktionierende Kommunikation und Koordination zwischen den ProduzentInnen, LogistikerInnen, AuftraggeberInnen und Küchenchefs kann über Plattformen aufgebaut werden. Drei Typen der geläufigsten Plattformen werden in diesem Merkblatt vorgestellt.

Merkblatt

 

Kosten der Schweizer Produkte in der Gemeinschaftsgastronomie

Das vorliegende Merkblatt liefert einen Überblick der Ergebnisse der in 2013 und 2014 von AGRIDEA durchgeführten Studie «Kosten der Schweizer Produkte in der Gemeinschaftsgastronomie». Das Dokument ist folgendermassen gegliedert: zunächst wird die Methodik vorgestellt, gefolgt von den aus der Vergleichsdatenbank resultierenden Produktpreisen sowie den Rohstoffkosten eines Menüs. Im Anschluss werden die von den Küchenchefs genannten Vor- und Nachteile von Schweizer Produkten aufgezeigt.

Merkblatt

 

Publikationen (shop)

Diese Bestrebungen der Akteure müssen von den zuständigen öffentlichen Behörden gefördert werden durch eine wirtschaftliche und rechtliche Priorisierung von regionalen Produkten in der Gemeinschaftsgastronomie.